Letzte Woche fand der Projekttag „Unsere ‚verrückten‘ Familien“ in den Klassen 3 statt.
Die Familie ist das Wichtigste in unserem Leben. Alle wünschen sich eine gute Familie – besonders die Kinder. Doch in jeder Familie gibt es gute und schlechte Zeiten. Und manchmal hören die schlechten Zeiten gar nicht auf, z. B. wenn Eltern in seelische Krisen geraten.
In einem vierstündigen Workshop konnten die 3. Klassen anhand von Wimmelbildern und entsprechender Detektivausbildung mehr über körperliche bzw. psychische Krankheiten und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Familie und Möglichkeiten zur Unterstützung lernen. Durchgeführt wurde das Projekt von Mitarbeiterinnen der Stiftung Jugendhilfe aktiv sowie begleitet von Schulsozialarbeiterin Laura Pfläging und den Klassenlehrerinnen.
Am Ende des Tages konnten die Kinder wichtige Erkenntnisse mitnehmen, dass weder ein Kind noch eine erkrankte Person Schuld an einer psychischen Erkrankung hat. Sie konnten auch einen großen Notfallkoffer für die Seele mit Ideen mitnehmen, die man machen kann, wenn es einem gerade nicht gut geht. (Laura Pfläging)
